Laufen im Herbst

Den Motivationsproblemen im Herbst begegnen

Herbstimpressionen: Laufen im Herbst

Auch wenn sich der Herbst in voller Farbenpracht zeigt, macht sich bei vielen Läufern im Herbst Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Depression breit. Absolvierte Volksläufe liegen möglicherweise hinter Ihnen und es fällt schwer sich neue Ziele zu setzen. Diese liegen wahrscheinlich erst im Folgejahr. Die Motivations-probleme entstehen aber auch durch die einsetzende Dunkelheit. Bei Lichtmangel wird im Körper weniger Serotonin und Noradrenalin ausgeschüttet (dafür mehr Melatonin), die aber für gute Laune und den nötigen Antrieb sorgen. Für diese Zeit und auch im Winter kann ein alternatives Training ein probates Mittel sein, um dennoch sportlich aktiv und gesund zu bleiben. Das reicht vom Laufbandtraining, über Yoga und Krafttraining bis hin zu Indoor-Mannschaftssportarten wie z.B. Fussball. Falls Sie den sogenannten inneren Schweinehund überwinden und sich zum regelmäßigen Lauftraining zwingen können, steht in dieser Trainingsperiode insbesondere die Regeneration mit langsamen Dauerläufen im Vordergrund, um die Erholung des Körpers zu gewährleisten.


Richtige Laufbekleidung im Herbst

Insbesondere im Herbst sollte idealerweise auf Funktionsbekleidung zurückgegriffen werden. Aber gerade an den ersten kühleren Tagen neigen Läufer dazu, sich zu warm anzuziehen. Gerade wenn man statt spezieller Funktionsbekleidung Baumwollmaterialen trägt, können sich diese mit Schweiß vollsaugen und den Wärmeabtransport behindern. Dann besteht bei kälteren Temperaturen eine erhöhte Erkältungsgefahr. Bei der einsetzenden Dunkelheit sollten Sie darauf achten, dass Sie für Andere und auch zur eigenen Sicherheit gut sichtbar sind. Dafür sorgen insbesondere Reflektoren, die zumeist in Laufschuhe oder Laufbekleidung eingearbeitet sind oder zusätzlich an der Laufbekleidung befestigt werden können. Auf sehr schlecht beleuchteten Laufstrecken empfehlen sich spezielle Stirnlampen, damit Sie den Laufuntergrund gut sehen und das Verletzungsrisiko durch falschen Fußaufsatz reduzieren können.

 

Faktor Wind beim Lauftraining berücksichtigen

Eine besondere Herausforderung stellt der Wind dar. Der Wind beeinflusst die gefühlte Temperatur und muss daher bei der Wahl der richtigen Laufbekleidung berücksichtigt werden. Bei Windeinflüssen kann sich die übliche Wärmeschicht am Körper schlechter bilden. Für das Lauftraining unter Windeinflüssen muss zudem berücksichtigt werden, dass das langsamere Vorwärtskommen bei Gegenwind nicht durch das schnellere Laufen bei Rückwind kompensiert werden kann. Planen Sie also insgesamt mehr Zeit für Ihre Trainingseinheit ein. Bei Gegenwind bietet sich eine leicht nach vorne geneigte Körperhaltung an, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.


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